KHD unterstützt COVID-19 Massentest

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Die KHD-Züge erhielten vom Landesführungsstab den Befehl, die Verteilung der nötigen Ausrüstung für die „Teststraßen“ durchzuführen.

In den mehr als 570 Gemeinden des Landes Niederösterreich ist für das Wochenende vom 12. und 13. Dezember 2020 der COVID-19-Massentest angesetzt. Dazu erhielt der NÖ Landesfeuerwehrverband von der Landesregierung den Auftrag zur Unterstützung. Hauptsächlich sollen dabei logistische Aufgaben übernommen werden, denn es müssen große Mengen an Materialien in kurzer Zeit von zentraler Stelle an die einzelnen Gemeinden verteilt werden.

Der Katastrophenhilfsdienst (KHD) der Feuerwehr hat sich in besonderen Situationen schon oft als effektiv und zuverlässig erwiesen – er ist gut strukturiert und bestens vernetzt. Daher erhielten die KHD-Züge vom Landesführungsstab den Befehl, die Verteilung der nötigen Ausrüstung für die „Teststraßen“ durchzuführen.

Im Bezirk Zwettl war das Team rund um Bereitschaftskommandant Robert Liebenauer (FF Oberneustift) gefordert, den straffen Zeitplan einzuhalten und alle Details zu planen. Der erste Transport vom Feuerwehr- Sicherheitszentrum in Tulln wurde am 5. Dezember 2020 von der FF Groß Gerungs durchgeführt. Dabei wurden 8 Paletten mit Sicherheitsausrüstung (Schutzmasken, Handschuhe, Desinfektionsmittel, etc.) ins Waldviertel befördert und deponiert. Im Laufe der nächsten zwei Tage wurden die Materialen dann von den Feuerwehren nach einem Zeitplan abgeholt und an die Gemeinden verteilt. Natürlich wurde dabei auf die geltenden Kontaktregeln besonders Rücksicht genommen.

Am Donnerstag (10. Dezember) galt es dann in einem zweiten Transporteinsatz die Testkits – die Teststreifen für die Ergebnisermittlung der Antigen-Schnelltests – aus Tulln abzuholen und erneut an die örtlichen Gemeindeämter zu verteilen.

KHD-Kommandant Liebenauer zeigte sich mit der Organisation zufrieden. Im Zwettler Bezirk konnten alle Pakete bis Freitag ca. 17:00 Uhr bei den Gemeindeämtern abgeliefert werden. Die Vorarbeit für die Massen-Testung wurde somit erfolgreich umgesetzt.

Bei den Tests am Wochenende wird nach Möglichkeit bei jeder „Teststraße“ ein Feuerwehrmitglied vor Ort sein, um im Fall einer Störung der Kommunikationsnetze mittels Funk Kontakt mit dem Führungsstab aufnehmen zu können. Dazu ist auch die Bezirksalarmzentrale am Samstag und Sonntags besetzt. Diese soll als erste Anlaufstelle für die Ortsfeuerwehren fungieren.

 

Text und Bild: Günther Huber, ASBÖA im Abschnitt Groß Gerungs

KHD-Bereitschaftskommandant Robert Liebenauer bei der Ausgabe der Materialien für die COVID-19 Massentests mit Zugskommandant Stefan Eibensteiner und Stellvertreter Manfred Kapeller.