BFKdo Zwettl
26.11.2025 | Franz Bretterbauer | Berichte

Wintereinbruch fordert die Feuerwehren

Die ersten Tage mit Schneefall brachten wieder einige Autofahrer in Schwierigkeiten

Am 25.11.2025 wurde die FF Zwettl-Stadt um 4:59 Uhr durch Florian NÖ zu einer Fahrzeugbergung auf der L71 alarmiert. Die Feuerwehr Rieggers hatte das WLFA-K zur Unterstützung mittels Kran angefordert.

7 Mitglieder rückten daraufhin mit Voraus und WLFA-K zum Einsatzort aus. Die Unfallstelle war durch die Mitglieder der FF Rieggers bereits abgesichert und so konnte der PKW mittels Kran rasch aus dem Straßengraben geborgen und anschließend gesichert abgestellt werden.

Bericht FF Rieggers:

Am 25.11.25 wurden wir zu einer PKW Bergung auf die L71 alarmiert. Ein PKW ist auf der Schnee glatten Fahrbahn in den Straßengraben gerutscht. Um eine schonende Bergung durchzuführen wurde das WLA der Freiwillige Feuerwehr Zwettl Stadt angefordert.

Unser Aufgabe war es, die Einsatzleitung zu stellen, die Unfallstelle abzusichern und auszuleuchten. Nach rund einer Stunde war der Einsatz abgearbeitet.


Pünktlich zum Wintereinbruch wurde die Feuerwehr Arbesbach zu einer „Bergung Großfahrzeug“ alarmiert. Durch erste Informationen eines Kameraden konnten die Einsatzkräfte bereits vor dem Ausrücken den richtigen Anfahrtsweg wählen.

In Neumelon war ein LKW beim Bergabfahren ins Rutschen geraten. Der Fahrer entschied sich – eine sehr richtige Entscheidung – seine Fahrt nicht fortzusetzen und blieb stehen.

Die Einsatzkräfte zogen das Fahrzeug mithilfe der Seilwinde zurück und montierten anschließend Schneeketten an beiden Hinterrädern. Dies übernahm die Feuerwehr, da der Berufskraftfahrer nach eigenen Angaben noch nie Schneeketten angelegt hatte. Für die Montage musste der LKW erneut leicht mittels Seilwinde zurückgezogen werden.


Zum zweiten Einsatz an diesem Tag wurden die Kameraden der FF Arbesbach kurz nach 19 Uhr zu einer Fahrzeugbergung auf der B119 in Richtung Kamp alarmiert. Bereits im Alarmtext wurde vor glatten Straßenverhältnissen gewarnt.

Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten zwei Fahrzeuge zum Einsatzort aus. Aufgrund des Verkehrsaufkommens auf der Bundesstraße wurden zunächst umfassende Absicherungsmaßnahmen vorgenommen, um eine sichere Erkundung und anschließende Arbeiten zu gewährleisten.

Ein Firmenbus war auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern geraten und mit beiden Vorderrädern in der Böschung zum Stillstand gekommen. Das Fahrzeug stand zudem quer zur Fahrbahn und blockierte eine Fahrspur.

Für die Bergung mittels Seilwinde war eine Vollsperrung der Straße notwendig. Die Verkehrsregelung übernahmen ebenfalls die Kameraden der Feuerwehr. Nach kurzer Zeit konnte der Bus wieder auf die Straße gezogen werden. Eine anschließende Kontrolle des Unterbodens ergab keine offensichtlichen Schäden, sodass der Lenker seine Fahrt selbstständig fortsetzen konnte.


Am Dienstag den 25.11.2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr Roiten per Sirene zu T1 Bergung Großfahrzeug alarmiert. Gleich beim Eintreffen wurde klar, dass unsere Fahrzeuge nicht mit den erforderlichen Geräten ausgestattet sind, um den LKW zu bergen. Kurz darauf wurde die FF Grafenschlag angefordert, in der Zwischenzeit wurde durch unsere Mitglieder eine Verkehrsanhaltung und Sperre der Straße durchgeführt.

Bei dem LKW waren die Abschleppgewindehülsen und der Abschlepphaken defekt, damit war klar, dass der LKW den Berg nicht hinaufgeschleppt werden konnte. So wurde dann die Straßenmeisterei und Gemeinde angefordert, die Schneefahrbahn zu räumen. Durch Salz und Riesel wurde dann eine Fahrbahn hergestellt, die das sichere Rückwärtsfahren des LKW's ermöglichte. Der LKW wurde dann auf einem Platz sicher abgestellt.

Nach ca 3 Stunden war die Straße für den Verkehr wieder frei. Danke an alle Beteiligten Einsatzorganisationen mit ihren Mitgliedern für die Ausrückung


Am 26.11.2025 wurde die FF Zwettl-Stadt um 06:25 Uhr durch Florian NÖ zu einer Fahrzeugbergung auf der L68, Kreuzung Großhaslau, alarmiert. Die FF Großhaslau hatte das WLFA-K Zwettl zur Unterstützung angefordert. Kurz nach der Alarmierung rückten vier Mitglieder mit WLFA-K und Voraus Zwettl zum Einsatzort aus.

Ein Fahrzeuglenkerin war mit ihrem PKW in den Straßengraben gefahren. Die Unfallstelle war bereits durch die Mitglieder der FF Großhaslau und die Polizei abgesichert, daher konnten die Bergungsarbeiten rasch beginnen. Mittels Kran wurde das Fahrzeug aus dem Graben geborgen und anschließend beim Feuerwehrhaus Zwettl gesichert abgestellt.

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