BFKdo Zwettl
29.09.2025 | Franz Bretterbauer |

Zivilschutz-Probealarm am 4. Oktober 2025

Am 4. Oktober findet der diesjährige Zivilschutz-Probealarm in ganz Österreich statt. Dabei werden die mehr als 8.000 Sirenen sowie AT-Alert ausgelöst.

Laut Info auf zivilschutz.at:

Zwischen 12 Uhr und 12.45 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Der detaillierte Ablauf:

  • 12.00 Uhr Auslösung des Signals „SIRENENPROBE“ (15 Sekunden) durch die Landeswarnzentrale
  • 12.15 Uhr Auslösung des Signals „WARNUNG“ (3 Minuten Dauerton) durch die Bundeswarnzentrale im Lagezentrum BMI
  • 12.30 Uhr Auslösung des Signals „ALARM“ (1 Minute auf- und abschwellender Heulton) durch die Landeswarnzentrale
  • 12.45 Uhr Auslösung des Signals „ENTWARNUNG“ (1 Minute Dauerton) durch die Landeswarnzentrale

Die Auslösung von AT-Alert wird einerseits durch das Bundesministerium für Inneres beim Signal Probe (12.00 Uhr) und andererseits durch das Amt der NÖ Landesregierung, IVW4 bzw. LWZ NÖ, bei Entwarnung angestoßen.

Die Bedeutung der Signale:

  • Sirenenprobe: 15 Sekunden
  • Warnung: 3 Minuten gleichbleibender Dauerton – herannahende Gefahr! → Radio-, TV-Gerät bzw. Internet einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.
  • Alarm: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton – Gefahr! → Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio, Fernsehen bzw. im Internet durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.
  • Entwarnung: 1 Minute gleichbleibender Dauerton – Ende der Gefahr! → Weitere Hinweise über Radio, Fernsehen bzw. Internet beachten.

"AT-ALERT" ist das österreichische Handy-Warnsystem, das seit 2024 in Österreich im Testbetrieb ist. Es ist eine Ergänzung zu den Sirenen, die über die Mobilfunktechnologie "Cell Broadcast" eine große Anzahl von Personen direkt und anonym über ihr Mobiltelefon erreicht, ohne dass eine App heruntergeladen werden muss. Dabei werden behördliche Informationen über gefährliche Situationen wie Extremwetter oder Naturkatastrophen über die Mobilfunkzellen ausgesendet.

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